Gemeinderat Vahrn: Flurnamen übersetzt man nicht

Gemeinderat Vahrn: Flurnamen übersetzt man nicht

VAHRN – Der Gemeinderat von Vahrn zeigt in vorbildhafter Art und Weise auf, wie man Flurnamen übersetzt – nämlich gar nicht. Der Südtiroler Schützenbund lobt dieses Vorgehen in einer Aussendung. Nachdem in der Gemeinde Vahrn zwei neue Wohnbauzonen errichtet worden waren, gab es im Gemeinderat Unstimmigkeiten über die italienische Übersetzung der „Dorfwiesenstraße“. Bei der letzten… mehr

Amtliche Ortsnamenquellen in Tirol vor 1918

Amtliche Ortsnamenquellen in Tirol vor 1918

TIROL – Die schriftlichen Quellen für historische Orts- und Flurnamen im noch geeinten Tirol sind äußerst zahlreich. Überschaubar sind lediglich jene Quellen, die amtlichen Ursprungs sind und in nicht kartografischer Form vorliegen. Zu diesen gehören Gemeinde- und Postlexika, Gesetzessammlungen, Volkszählungsverzeichnisse sowie insbesondere die so genannten Orts-Repertorien. Die frühesten vollständigen Verzeichnisse stammen aus dem beginnenden 19…. mehr

Historisch mehrsprachige geografische Namen in Südtirol

Historisch mehrsprachige geografische Namen in Südtirol

SÜDTIROL – Für das Gebiet des heutigen Südtirols lassen sich ca. 200 echte italienische Orts- und Flurnamen nachweisen. Das Prädikat „echt“ wird dabei jenen Namen zuerkannt, die nachweislich ante Tolomei und außerhalb der drei faschistischen Namensdekrete überliefert sind. In den meisten Fällen liegt die Überlieferung in schriftlicher Form, entweder in amtlichen oder nicht amtlichen Quellen,… mehr

„Mount McKinley“ nach 119 Jahren wieder offiziell „Denali“ – Vorbild für Süd-Tirol

„Mount McKinley“ nach 119 Jahren wieder offiziell „Denali“ – Vorbild für Süd-Tirol

ALASKA/SÜDTIROL – Die Ureinwohner Alaskas nannten den höchsten Berg Nordamerikas „Denali“, bis er 1896 nach William McKinley, dem 25. Präsidenten der Vereinigten Staaten, umbenannt wurde. Nun hat sich der amtierende Präsident der USA, in Anerkennung an die Traditionen der Ureinwohner Alaskas, dazu entschieden, dem Mount McKinley offiziell wieder seinen ursprünglichen Namen zurückzugeben. Barack Obama setzt… mehr

Toponomastikabend in Ehrenburg

Toponomastikabend in Ehrenburg

EHRENBURG – Am 26. Juni lud die Schützenkompanie Ehrenburg, in Zusammenarbeit mit der vom Südtiroler Schützenbund ins Leben gerufenen SOKO Tatort „Alto Adige“, zu einer Podiumsdiskussion ein. Wie groß das Interesse und der Bedarf nach Information sind, zeigte die gut besuchte Veranstaltung in der Volksschule von Ehrenburg. Einleitend und zum Thema hinführend hielten die zwei… mehr

Aktion Ortsnamen – Spurensicherung im Pustertal

Aktion Ortsnamen – Spurensicherung im Pustertal

EHRENBURG – Zur Spurensuche der besonderen Art laden die Ehrenburger Schützen am Freitag, den 26. Juni 2015 um 20.00 in den Mehrzwecksaal der Grundschule Ehrenburg ein. In Zusammenarbeit mit der vom Südtiroler Schützenbund ins Leben gerufenen SOKO Tatort „Alto Adige“ soll die Bevölkerung und vor allem die Politik für die Ortsnamenfrage sensibilisiert werden. Im Mittelpunkt… mehr

Tolomeis Erben haben wieder zugeschlagen – aus „Rittner Horn“ wird „Horn Rittner“

Tolomeis Erben haben wieder zugeschlagen – aus „Rittner Horn“ wird „Horn Rittner“

BOZEN – Der Tourismusverein Ritten wirbt im Logo für das Rittner Horn mit „Horn Rittner“ bzw. auf Italienisch mit „Corno del Renon“. Wäre der Sachverhalt nicht so ein ernster, müsste man über die sprachliche Kreativität der Entwerfer dieses Rittner-Horn-Logos fast lachen. Denn die Grundlage für das Logo bildete nicht der deutsche, sondern der so genannte… mehr

Lob an die Baubiologen: Sudtirolo braucht kein „Alto Adige“

Lob an die Baubiologen: Sudtirolo braucht kein „Alto Adige“

BOZEN – Der Verein Baubiologie Südtirol (bioedilizia sudtirolo) verzichtet auf den faschistisch belasteten Begriff „Alto Adige“ und verwendet stattdessen im Italienischen den historisch korrekten Begriff „Sudtirolo“. Darüber zeigt sich der Südtiroler Schützenbund in einer Aussendung erfreut. Dies sei ein weiteres Beispiel, dass es keine Namensfälschungen brauche. „Keine Privatperson und kein privater Verein sind gezwungen, die… mehr

Alta Pusteria in der Werbung – Sprachverfall im Pustertal

Alta Pusteria in der Werbung – Sprachverfall im Pustertal

BOZEN – „Es ist einfach nur noch traurig, wie wir Südtiroler mit unseren Ortsnamen umgehen!“, so der Südtiroler Schützenbund in einer Aussendung. Grund für die Aufregung ist einmal mehr die Tourismusregion Hochpustertal. Schon seit einiger Zeit bewirbt sich das Hochpustertal selbst mit dem Logo „Dolomiten – Alta Pusteria“. Ein „Hochpustertal“ bewirbt man anscheinend nicht einmal… mehr