Aktion Ortsnamen – Spurensicherung in Gröden

ST. ULRICH/URTIJËI – Zur Spurensuche der besonderen Art laden die Ulricher Schützen am Freitag, den 11. April 2014 um 20.00 Uhr im Kongresshaus in St. Ulrich ein. In Zusammenarbeit mit der vom Südtiroler Schützenbund ins Leben gerufenen SOKO Tatort „Alto Adige“ soll die Bevölkerung und vor allem die Politik für die Ortsnamenfrage sensibilisiert werden.

Gerade jetzt, wo der Gesetzentwurf 71/10 im Landtag durchgeboxt wurde, der für die einen eine gute Lösung ist, für die anderen aber eine kulturelle Katastrophe, mit der die faschistischen Ortsbezeichnungen auf alle Zeiten bestätigt werden, gilt es die Tragweite einer derartigen Entscheidung bewusst zu machen.

Nachdem Egon Zemmer („Von Ortsnamen und Bäumen“), Dietmar Weithaler („Ein Fälscher macht Geschichte“) und Roland Ventir („Welches Recht ist gerecht“) in ihren kurzen Impulsreferaten Denkanstöße geben werden, haben die Gäste am Podium das Wort.

Im Mittelpunkt des Abends steht eine Diskussion mit verschiedenen Persönlichkeiten aus dem ganzen Land. Dabei sein werden:

Ewald Moroder (Bürgermeister von St. Ulrich)
Andreas Tschurtschenthaler (SMG – Leitung in der Unternehmenskommunikation)
Elmar Thaler (Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes)
Judith Kelder Schenk (HGV Obfrau der Ortsgruppe Gröden)
Cristian Kollmann (Sprachwissenschaftler und Toponomast)

Aber auch das Publikum ist eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. Durch den Abend führt Moderator Eberhard Daum.

https://www.facebook.com/events/516108521842733/

2014-03-26 SOKO Plakat St. Ulrich

BLS, Gherdëina, Gröden, Podiumsdiskussion, SMG, Tourismusverband, Tourismusverein, Val Gardena
The Wines of „Alto Adige“ „Italy“
Spurensicherung in Gröden: die Bevölkerung will mitentscheiden

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