Ein Lob an die Kräuterbauern: Sudtirolo braucht kein „Alto Adige“

BOZEN – Die Vereinigung der Südtiroler Kräuterbauern (Ass. Colltiv. piante officinali Sudtirolesi) verwendet an Stelle des faschistisch belasteten „Alto Adige“ im Italienischen lieber den historisch korrekten Begriff „Sudtirolo“ (www.malvae.com). Darüber zeigt sich der Südtiroler Schützenbund erfreut. Dies beweise einmal mehr, dass getrost auf die Namensfälschungen von Ettore Tolomei verzichtet werden kann, so der Schützenbund in einer Aussendung.

Mehrsprachigkeit bedeute nicht, dass es auch eine künstliche Toponomastik brauche. Keine Privatperson und kein privater Verein seien gezwungen die erfundenen Ortsnamen zu verwenden. Vielmehr ist es ein Zeichen gelebter Heimatliebe, wenn man sich für den Erhalt der über Jahrhunderte gewachsenen Ortsnamen einsetzt.

„Wir bedanken uns auf diesem Weg bei der Vereinigung der Südtiroler Kräuterbauern für ihren wichtigen Beitrag zu einer historisch und wissenschaftlich korrekten Lösung der Ortsnamenfrage. Mögen andere ihrem Beispiel folgen“, so die Toponomastik-Arbeitsgruppe SOKO Tatort „Alto Adige“ des Südtiroler Schützenbundes in einer Aussendung.

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Alto Adige – Über die freiwillige Verwendung eines aufgezwungenen Ortsnamens
Alta Pusteria in der Werbung – Sprachverfall im Pustertal

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